Die Vor-geschichte
Die Idee kam von meiner Nachbarin Aline, die gerne mit ihrem Enkelkind spielt „Mach doch mal ein Tiermemory.“
Okay, eine spannende Aufgabe, als Fotograf mit Schwerpunkt Naturfotografie war ich sofort dabei. Wie sollen die Bilder aussehen? Na klar, für Kinderaugen gemacht, also keine Detailaufnahmen, sondern schlicht mit einfachem Wiedererkennungswert. Motive gab es reichlich in den umliegenden Höfen, Gärten und so habe ich über einige Wochen gesammelt.
Die Druckerei-suche
Schwieriger war die Suche nach einer Druckerei, die sich auf so ein Experiment einlässt und auch die Verpackung war eine echte Herausforderung.
Erst in den Göttinger Werkstätten wurde mit der Holzschachtel aus Birkenfurnier eine ansprechende Lösung gefunden.
Im Ergebnis ist ein hochwertiges Spiel mit 54 Karten entstanden, in regionaler Produktion gefertigt und für Eltern, Großeltern, Pädagogen und Pädagoginnen gleichermaßen geeignet.
Die Bingo-version
Die einfachere, verkleinerte Bingo Version für bis zu vier Personen richtet sich an Kinder, die mit dem Memory noch überfordert sind.
Von 24 Bildern werden sechs im eigenen Haus gesammelt.
Neben dem reinen Unterhaltungswert, bietet das Spiel zahlreiche pädagogische Ansätze (Regeln Lernen und Einhalten, Konzentration und Gedächtnistraining, Misserfolg aushalten usw.).